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18.04.2018

Gut investiert: Fürsorge für die Mitarbeitergesundheit

Betriebliche Krankenversicherung für Arbeitnehmer wie für Arbeitgeber von Nutzen


Die wertvollste Ressource eines Unternehmens sind die Menschen, die in ihm arbeiten. Wer als Arbeitgeber im vielzitierten War for Talents die Nase vorn haben will, tut gut daran, in die Motivation seiner Mitarbeitenden zu investieren. Als hervorragende Instrumente zur Fachkräftegewinnung und Mitarbeitendenbindung haben sich Corporate Benefits bewährt. Besonders großer Beliebtheit erfreut sich hier die arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung (bKV), denn sie schließt Versorgungslücken bei den Beschäftigten.

Dass die Beiträge zur bKV mit Steuern und Sozialabgaben belastet sind, mag zwar Manchem sauer aufstoßen. Doch die Vorteile, welche die bKV nicht nur Arbeitnehmern, sondern auch Arbeitgebern beschert, nehmen dem kleinen Wermutstropfen schnell die Bitterkeit.

Arbeitnehmern – und oft auch ihren Angehörigen – verschafft die bKV Zugang zu einer verbesserten medizinischen Versorgung, und das ohne die üblichen Einschränkungen (z. B. Gesundheitsprüfung, lange Wartezeiten, Leistungsausschlüsse aufgrund von Vorerkrankungen, höherem Alter oder Geschlecht).

Der Umstand, dass sie in alltäglichen Lebensabläufen wirkt und damit real erlebbar ist, macht die bKV zu einer besonders attraktiven Sozialleistung, die entscheidend dazu beiträgt, das emotionale Zugehörigkeitsgefühl der oder des Beschäftigten zur Arbeitsstelle zu erhöhen.

Wer in eine betriebliche Krankenversicherung für Mitarbeitende investiert – die Beiträge können übrigens steuerlich als Betriebsausgaben geltend gemacht werden –, zeigt nicht nur eine überdurchschnittliche soziale Verantwortung, sondern hebt sich auch von seinen Wettbewerbern ab und stärkt so seine „Marke“ als Arbeitgeber. Das kommt nicht nur bei Arbeitsuchenden gut an, sondern ist auch eine konsequente Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels mit immer älter werdenden Belegschaften.


Investition mit Einsparpotenzial

Heute weiß man, dass betriebliche Gesundheitsförderungsprogramme in Kombination mit einer verbesserten medizinischen Versorgung krankheitsbedingte Fehltage bei Beschäftigten – und damit die Lohnfortzahlungskosten – erheblich reduzieren können. Die Chancen für den Arbeitgeber, dass die Investition in eine bKV sich unterm Strich selbst trägt, sind also nicht schlecht.

Die Vorteile, von denen Kunden unserer Unternehmensgruppe profitieren, gehen übrigens noch weit über diejenigen hinaus, welche die bKV ohnehin schon bietet: Unser überaus günstiger Rahmenvertrag zur arbeitgeberfinanzierten bKV steht bereits Betrieben/Abteilungen ab fünf Mitarbeitenden offen. Das gibt dem Unternehmer u. a. die Möglichkeit, objektiv abgrenzbare Kleinstgruppen zu versichern, die er besonders fördern will (z. B. Führungskräfte). Der Aufwand zur Teilnahme am Gruppenvertrag ist gering.

Ab einer Kollektivgröße von zehn Personen können übrigens auch individuelle Tarife vereinbart werden.

Unser Tipp: Eine stationäre Ergänzungsversicherung mit den Leistungsbausteinen Chefarztbehandlung und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer kann beispielsweise für das produzierende Gewerbe interessant sein, denn sie sichert Verletzten nach Arbeitsunfällen eine schnelle und umfassende medizinische Versorgung der Extraklasse. Die „Vorzugsbehandlung“ kann sich positiv auf den Genesungsprozess auswirken und damit die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit beschleunigen.


Ein Rechenbeispiel

Dem attraktiven Mitarbeiter-Benefit steht bei der bKV ein hoher Return on Investment gegenüber, der dem Arbeitgeber zugutekommt. Dass sich eine bKV rechnen kann, zeigt das nachfolgende Beispiel, hier für ein Unternehmen mit 200 Beschäftigten:

 

 Ausfalltage mit Lohnfortzahlung 2016

 2.480 Tage (durchschnittlich
 12,4 Tage pro Mitarbeiter/in)

 durchschnittliche Lohnfortzahlungskosten pro Tag und Mitarbeitenden

 189 Euro

 Lohnfortzahlungskosten 2016 gesamt

 468.720 Euro

 Einsparpotenzial durch Senkung der Lohnfortzahlungskosten (bei minus
 1 AU-Tag pro Mitarbeitenden und Jahr)

 – 37.800 Euro

 durchschnittliche Ausfallkosten pro Tag und Mitarbeitenden

 567 Euro

 Ausfallkosten 2016 gesamt

 1.406.160 Euro

 Einsparpotenzial durch Senkung der Ausfallkosten
 (bei minus 1 AU-Tag pro Mitarbeiter/in und Jahr)

 – 113.400 Euro

 Investitionsvolumen für das Gesundheitskonzept in 2016

 57.600 Euro
 (4,1 % der  Ausfallkosten)